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Unter dem Stadtgraben. 313 ich beim Appel dem Polizeiwachtmeiſter den Befehl des Herrn Stadtraths....“
„In der obern Stadt fleißig zu patrouilliren,⸗ antwor⸗ tete beſtimmt Vater Schwämmle, nich will es ſo, es iſt mein Befehl!“
„Wünſche eine geruhſame Nacht, Herr Stadtrath!“
„Adieu, guter Steinmann!“
Der Stadtſoldat ſtieg die Treppen hinab und konnte kaum an ſich halten, um nicht laut hinaus zu lachen; aber er erſchien mit der freundlichſten Miene von der Welt beim Appel der Polizeimannſchaft und theilte dem Wachtmeiſter mit, daß ihn der Stadtrath Schwämmle erſuchen laſſe, fleißig in der oberen Stadt zu patrouilliren.
Unterdeſſen war es ſpät geworden, die Gaslaternen wurden größtentheils ausgelöſcht, und als die Glocken zwölf Uhr an⸗ ſagten, war die gute Stadt ſo finſter, als es Gauner und Spitz⸗ buben nur wünſchen konnten.
In dem engen Gäßchen hinter dem Hauſe, wo die Madame Müller wohnte, ſchlich jenes Subjekt, das wir heute Nachmit⸗ tags bei dem Stadtſoldaten geſehen, langſam einher und that, als es die Thür des Holzſchuppens erreicht, drei leichte Schläge mit der Hand an dieſelbe und dann ſpähte der Kerl an den dunk⸗ len Fenſtern hinauf, und als er nach einer Minute bemerkte, daß droben Feuer geſchlagen wurde, zog er einen Schlüſſel aus der Taſche, öffnete die Thür und trat in den Schuppen, da ihm jenes Zeichen geſagt, daß droben die Luft rein und nichts Ver⸗ dächtiges in der Nähe ſei. Er tappte zwiſchen Holzhaufen und altem Gerümpel aller Art vorſtchtig nach einer Treppe, die er hinaufſtieg, oben die Zimmerthür öffnete und in ein kleines Ge⸗ mach trat, welches nur ein einziges Fenſter nach dem Hofe zu hatte; es war eigentlich eine Glasthür, die auf die früher er⸗
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