ihnen war en der Ma⸗ im Haupt⸗ ſſirt: Thü⸗
und derglei⸗
deren Mit⸗ ſe wohl für jſie gehabt; ſchen Stadt⸗ geringen— her in ganz natürlicher chen ſte auf au in ihrem runde, und alte morſche i, einen er⸗ geriſſen, der icer Schrif
Stadtſoldat Reftktorium zäfte beſorgt und, als binauf blin⸗ n, eine ein⸗ warnend/ Buben,
iſe idete hen Fratzen⸗ —
„(Schaar — eine Scha
chtelte 4
Unter dem Stadtgraben.
309
mit der ledernen Scheide ſeines Säbels tüchtig zuſammen und war auf dieſe Art ſtreng gerecht und unpartheiiſch. Auch ver⸗ ſchmähte er es nicht, gelegentlich unter Weges in verſchiedene Wirthshäuſer einzukehren, und, indem er den Schoppen trank, den ihm der Wirth bereitwillig und gratis vorſetzte, verſäumte er nicht, nach verdächtigen Geſichtern auszuſpähen; denn er haßte die fremden Gauner und Vagabunden als Störer der öffentlichen Sicherheit und als— Concurrenten. So gelangte er nach und nach in die breite Straße, wo der Stadtrath Schwämmle wohnte, und wenige Zeit darauf ſehen wir ihn auch an der Glasthüre des Genannten die Klingel ziehen. Stadt⸗ raths Ricke öffnete die Thür, und nachdem er abermals den vergeblichen Verſuch gemacht, das geſunde Mädchen in die dicken Wangen zu kneifen, fragte er nach dem Herrn Stadtrath.
„Der Herr Stadtrath ſind zu Hauſe,“ ſagte das Mädchen und öffnete ihm die Thüre zum Arbeitszimmer ihres Herrn.
Vater Schwämmle, der eben im Begriffe war, eine Rede zu memoriren, die er in der nächſten Stadtrathsſitzung halten wollte pro neue Kirche contra Löſchanſtalt, gieng dem Stadt⸗ ſoldaten entgegen und fragte nach ſeinem Begehren.
„Sie verzeihen, Herr Stadtrath,“ ſagte der Steinmann, „daß ich ſo ſpät Abends noch ſtüre; aber es treibt ſich wieder auf den Straßen ſo allerhand verdächtiges Geſindel umher, und ich wollte mir erlauben, Sie darauf aufmerkſam zu machen, daß es gar nicht ſo ſchlimm wäre, in der obern Stadt, wo weniger Läden und weniger Verkehr auf den Straßen iſt, ein Bischen ſchärfer patrouilliren zu laſſen; in der unteren Stadt, wo ich jedes Haus wie meine Taſche kenne, wird nicht leicht etwas vorfallen, und da— bin ich ſelber.“
„Allerdings,“ ſagte der Stadtrath und unterſtützte nach⸗ denkend das Kinn mit der Hand, vallerdings muß die Polizei


