Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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vohnte, wal, 46 gerechnet, te noch meht

eun auf ihte * Kammern; ginterſtürmen

enhaften und

Unter dem Stadtgraben. 307*

laſſen, durch welche die verſchiedenen Gelaſſe mit einander ver⸗

bunden wurden. Nachdem aber nach einer Reihe von Jahren das Geſchäft des Kaufmannes in dem Vorderhauſe aufgehört, wurden die Stuben im Hintergebäude vermiethet zuerſt an ordentliche Leute, ſo lange ſte gut ausſahen; ſpäter, als die Tapeten nach und nach alt wurden, als man die zerbrochenen Fenſter nur noch nothdürftig flickte, als die alte Treppe wackelte und unter jedem Fußtritt knarrte, da kam das Logis immer mehr herunter, bis es zuletzt von einer gewiſſen Madame Müller ge⸗ miethet wurde, deren Bekanntſchaft wir ſpäter machen werden, und die in der ſchlechten Wohnung vortreffliche und verborgene Eigenſchaften erkannte, welche hauptſächlich darin lagen, daß man ihr einen Ausgang durch den finſtern Holzſchuppen geſtattet hatte, durch welchen man in ein Labyrinth dunkler Gäßchen ge⸗ langte, vermittelſt deren es möglich war, namentlich bei Nacht, faſt ungeſehen zur Wohnung der Madame Müller zu gelangen.

Die Gallerie, von der wir oben ſprachen, wurde, als man die beiden Wohnungen nicht mehr zuſammen benutzte, eben⸗ falls ſehr vernachläßigt; die Bretter, über welche man gieng, verſchwanden nach und nach und flogen in Rauch auf; es blieb nichts, als das nackte Gerüſt, das, ohne erhaltenden Anſtrich, ohne Ausbeſſerung von Regen und Schneewaſſer nach und nach zerfreſſen wurde, und jetzt nur noch zwiſchen beiden Häuſern eine gefährliche Brücke bildete, auf der nur zuweilen die verwegenſten der Buben aus der Nachbarſchaft durch Herumklettern augen⸗ ſcheinliche Halsbrechungsverſuche anſtellten und es gründlich unterſuchten, wie weit die Langmuth ihres himmliſchen Schöpfers und Erbalters gehe. Auch wurde dieſes Gerüſt zum Waſch⸗ trocknen benutzt und that ſo ſeine Dienſte, aus welchem Grunde man es nicht ſchon lange abgeriſſen hatte.

Für dieſes Abreißen hatten ſich auch ſchon mehꝛetemale

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