Teil eines Werkes 
7. Bd. (1860)
Entstehung
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ſen rührt, das mir unendlich theuer war. Auf mein wie⸗ he derholtes Androhen, daß ich nichts unterlaſſen würde, ge um eine Frevelthat aufzudecken, an der, wie ich weiß, meine Verwandte unbetheiligt ſind, erklärte ſie mir, ſie zu würde mir eine Antwort zukommen laſſen durch Eure Hochwürden— nach einer in der Beichte genommenen S Rückſprache—— Somit erſuche ich Sie in aller Erge— zu benheit, haben Sie die Güte, von ihr in der Kirche

der Italiener, wo Ihnen Kanzel und Beichtſtuhl einge⸗ räumt wurden, die Beichte entgegenzunehmen— und zwar

heute in der Frühe, zehn Uhr. Iſt dieſe mit Ihnen S genommene Rückſprache vorüber, ſo bitt' ich mir die Stunde beſtimmen zu wollen, wo ich die Ehre haben an

kann, Ihnen meine Aufwartung zu machen. Um meine gute Mutter nicht aufzuregen, bitt' ich dringend um die Aprreſſe: Profeſſor Dalſchefski, beim St.⸗Stanislaushauſe auf der Currentgaſſe. Mit aller Hochachtung Hugo, Graf von Salem⸗Camphauſen.“... w Bonaventura's Athem ſtockte...

Er ſah auf die Uhr...

Es war ſchon dreiviertel auf zehn...—

Nach einigen Minuten Beſinnung begab er ſich, ge⸗ 1 führt vom Chorherrn, in die Kirche„Maria zum 6 Schnee....

der freundliche Führer weiter wies... Die Sakriſtei liegt ein wenig abſeits von der ur⸗ alt ehrwürdigen Kirche... Wie er ſich zitternd in geiſtliche Kleidung warf, † ſtarrten ihm durchs Fenſter von einem Kreuzggang

Bald ſtanden ſie auf einem kleinen Platz, wo ihn