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her alte Grabmäler und Statuen wie der Tod entge gen
Er betrat das Innere des gothiſchen, hellen, nur zu ſehr moderniſirten Gottestempels
Es war ihm, als träte er ein— in die Welt des Südens... Doch auch wie ein heißer Sirocco wehte es zugleich ihn an
An einem der hohen Pfeiler ragte die Kanzel, wo er am nächſten Sonntag predigen ſollte..
Er verbeugte ſich dem Hochaltar und ſchritt an dem Standbild Metaſtaſio's vorüber—...
Der Meßner führte ihn in einen Beichtſtuhl, dicht an einem kleinen Nebenaltar mit brennender Lampe
Ein Bild des Gekreuzigten, zu deſſen Füßen zwei Frauengeſtalten, alte Holzſchnittwerke, beteten, zur Rech ten— zur Linken das hohe Eingangsportal
In dem engen braunen Häuschen ſank er zuſammen, wie das Vorbild all ſeines Duldens— als dieſem auf ſeinem Todesgang Simon von Cyrene zu Hülfe kam...
Es ſchlug zehn Uhr..
Wenig Secunden— und eine Geſtalt— in weib⸗ licher Kleidung— kniete neben ihm
Es war Lueinde.
Ende des ſechsten Buchs.


