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den Doppelgänger Lucindens oder ſie ſelbſt zu ſehen... Er konnte annehmen, daß ſie noch nicht alles, alles kannte, was ſeine Seele belaſtete...
Daheim erwartete ihn Leo Zickeles, der älteſte der Söhne des großen Handlungshauſes, und beklagte aufs bitterſte, daß der Gang der Geſchäfte mit dem Grafen eine ſo üble Wendung zu nehmen drohte... Alle Hoff⸗ nungen ſchienen zerſtört, die Ausſichten auf die Heirath ſchienen geſcheitert... Die Gräfin, hörte er, hätte neue Verbindungen mit Geldleuten eingeleitet... Sogar an Herrn von Pötzl wäre eine Annäherung erfolgt... Zweideutige Agenten riefe ſie in ihr Palais... Der „ungerechte Mammon“ brachte die liebende Mutter um alle Haltung...
Leo Zickeles ſah in dem ſeufzenden Schweigen des jungen vornehmen Geiſtlichen nur— die Verſtocktheit der Kirche gegen eine gemiſchte Ehe, äußerte ſich aber darüber mit der ſeiner Stellung geziemenden Zurück⸗ haltung...
Am Abend durfte Bonaventura nicht beim Cardinal Ceccone fehlen... Er ließ ſich getroſt als„Biſchof von Robillante“ begrüßen, komme was da wolle— und doch ſagte er ſich: Treulos handelſt du an den Verwandten Paula's— an dem Grafen Hugo!... Er war mit ſeinem ganzen Daſein zerfallen...
Den folgenden Morgen hatte er verzweifelnde Briefe an den Onkel, an Benno geſchrieben... Aber er war willens, in die Kirche„Maria Schnee“ zu gehen, die alle geiſtlichen Functionen, Meſſe, Beichtſtuhl, Predigt ihm ſchon geſtattete..
ſproch U ſelbſt


