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theriſchen Salem⸗Camphauſens— in der Nähe Paula's, ihrer— allenfallſigen Schwiegertochter...
Die Entfremdung blieb die alte...
Eine Annäherung an den Grafen war aufs neue geſtört... Eine bloße Formalität, die Bonaventura zur Beruhigung Paula's und der Verwandten ſchnell zu beenden glaubte, wurde immer unmöglicher...
Er rannte dahin— wie von Roſſen gezogen... Er hatte ſich noch von der Gräfin und von der alten Italienerin über ſeinen vermeintlichen Vater erzählen laſ ſen..
Jeder Zug beſtätigte ſeine Ahnung... Sein Vater lag nicht in dem Schnee der Alpen begraben, nicht in Sanct⸗Remy— er lebte— war ſeiner Freiheit beraubt... Beraubt durch Fefelotti, dem er berechtigt ſein konnte, gegenüberzutreten...
Es gab jetzt keine Wahl mehr für ihn... Er mußte Biſchof von Robillante werden... Paula gegenüber das zu bleiben, was er bisher war, ein Entſagender — dieſe Kraft für ein ganzes Leben ſich zuzutrauen, ent muthigte ihn ja nichts...
Wie aber jetzt die Vereinigung aller Intereſſen!... Er hätte dem Grafen ſich ſo gern ganz vertrauen, ihn in ſeine Seele blicken laſſen mögen... Die Heirath Paula's mußte ſtattfinden... Aber auch von ſeinem Biſchofsſtabe konnte er nicht laſſen... Sollte er ſich dem Chorherrn anvertrauen?... Dem Cardinal Ceccone ſelbſt? Sollte er dem Grafen an die Bruſt ſinken? Gerade da ſich ausweinen?... Wäre Benno's Vermitte⸗ lung möglich geweſen!... Faſt war es ihm ein Troſt,


