Teil eines Werkes 
5. Bd. (1859)
Entstehung
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von den Aeſten verſchütteten, auf denen ſie geſeſſen... Rehe, Hirſche— Unthiere, ſah er aufgeſcheucht vom Vortreiben zur morgenden großen Jagd, durch die Ge— büſche brechen... Der Mond ſtieg am äußerſten Rand des Horizontes empor... Ausmalen mußte er ſich, wie er würde Abſchied nehmen müſſen an der Allee, die nach Heiligenkreuz führt, und wie er würde zurückkehren, wenn ſein alter, gewohnter Lebensübermuth ihn über— mannt hätte... Toll, toll würde er in die Nacht hinauslachen, bis—— plötzlich aus den Büſchen an jedem Seitenwege ein Bote ſeines vergangenen Lebens träte— Jean Pieard, ſein Geſpiele— Franz Bosbeck, ſein Lebensretter— van Prinſteeren, der ihn einſt zuerſt aufs Pferd gehoben— jener Schweizerſoldat, der ihn mit in die Alpen nahm— er hörte das Stampfen der Roſſe in der Kaſerne der Lanzenreiter zu Rom— ſah die Benfratellen, wie ſie ihn in das Spital an der Tiber trugen— dann hatten ſie alle, alle Todtenhemden an und Larven über dem Antlitz; es war die Bruder⸗ ſchaft della Morte...

So noch fiebernd, ſo in Jeſuitenart ſchwankend, ſo im zagenden Begriff zur Geſſelſſchaft einzutreten, erſchüt⸗ terten ihn zwei Thatſachen, die dann noch zu gleicher Zeit auf ihn eindrangen...

Um ihn her war es plötzlich ſeltſam lebendig geworden...

Er ſah, daß es die Anzeichen einer neuen Viſion der Gräfin waren...

Er hörte, daß Stimmen des Erſtaunens durchein⸗ ander gingen...

Er ſah Bonaventura kommen... ſah dieſen von