Teil eines Werkes 
5. Bd. (1859)
Entstehung
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Hinderniß dieſer Verſöhnung—! Die Mutter wäre im Begriff, ihn zu lieben—! Deshalb— Deshalb—! Wie Glühſtrom fiel es auf ihn: Deshalb reißt ſie mich mit Gewalt von einer eingebildeten Liebe ihrer Mutter los und will mich ſelbſt gewinnen——— Die Mög— lichkeit, daß ein ſolcher Gedanke in ihr entſtehen, dies Ertödten ihrer Neigung zu Benno möglich ſein konnte, überſah er... Armgart war katholiſch!...

Sollte er nun dies Wahngebild ſich immer weiter ausbilden, immer verheerender im Herzen der lieblichen Jungfrau um ſich greifen laſſen? Un ſich greifen laſſen auf Grund einer Vorausſetzung, die— das ſah er ja be⸗ ſchämt— in Betreff Monika's eine völlig unbegründete war und auf Verwickelungen hinausführte, die nie zu löſen ſchienen—?

Im Abenddunkel ſah ſeine Aufregung ihn mit Arm⸗ gart allein dahinſchreiten durch die Winterlandſchaft...

Im Geiſt ſah er Armgart neben ſich, im Pelz die Hände bergend, deren eine er vielleicht, von ſeinem Glück überwältigt, verwegen ergriff beim Eintritt in den dichtern Tannenforſt...

Im Geiſt hörte er, was ſein Uebermuth, ſein Leicht⸗ ſinn ihr zu ſagen wagen würde: Wie hab' ich Sie einſt ſchon geſucht an jenem ſtürmiſchen Regentag, als die Jugend von Lindenwerth zur Villa in Druſenheim kam! Wie zog mich Ihre Flucht Ihnen nach! Den ſchnellſten Renner hätt' ich ſatteln laſſen mögen vor Eiferſucht, nur um der Dritte ſein zu können unter denen, die in Ihrer Nähe weilen durften...

Dann ſah er Eulen auffliegen, die den Schnee