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den Corridor führte... Alles war ſtill... Niemand
wol hatte ihn beobachtet... Durch ein Fenſter in
den Hof blickend, entdeckte er Thiebold und Benno,
wie beide ſchweigend, vernichtet, erſtarrt zur Erde
blickend zum Portal des Schloſſes hinausgingen, wahr⸗
ſcheinlich um gemeinſchaftlich nach Witoborn— und in ein neues Leben zurückzukehren...
Die Mittagsglocke läutete, die alles in dem kleinern Speiſezimmer vereinigte.
Tiſchgenoſſen, die der Zufall brachte, gab es in dem gaſtfreien Hauſe genug...
Nun ſchon trat Armgart hinter Terſchka hervor... Tief verweint waren zwar noch die Augen... Doch rang ſie ſchon nach Unbefangenheit...
Herr von Terſchka, ſagte ſie mit leiſer Stimme, ich will Nachmittag nach Heiligenkreuz...
Der Wagen iſt ſchon für die Damen beſtellt! ſagte er... Wie mußte er ſich beherrſchen, nicht ihre Hand zu ergrei⸗ fen... Nicht in die Augen konnte er ihr ſehen...
Es ſind mir ihrer zu viel...
So beſtell' ich zwei Wagen...
Ich will zu Fuß gehen...
Es wird Abend werden, ehe Sie fortkönnen...
So können— ſo können Sie mich ja— begleiten...
Damit ſtand Terſchka allein...
Auf dies Wort„begleiten“ kämpften Himmel und Hölle...
Terſchka begriff vollkommen, was in Armgart vor⸗ ging... Sie hatte ein Gelübde gethan, um den ver⸗ ſöhnten Aeltern anzugehören. Sie glaubte: Er wäre ein


