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Der Prinz verweilte mit Entzuͤcken bei dieſem troͤſt⸗ lichen Gedanken, als er Athenais aufſtehen, und von ihrem Buſen einen Roſenzweig loͤſen ſah, den ſie auf das Grab legte, und dagegen eines von den darauf lie⸗ genden frommen Weihgeſchenken nahm. Es beſtand aus einem kleinen Kranze von blauen Korn⸗ und Drei⸗ faltigkeitsblumen. Sie war erſtaunt und geruͤhrt den Prinzen an der Kirchthuͤre zu finden.
„Ich habe es nicht gewagt, Ihnen in dieſe Kapelle zu folgen,“ ſagte er,„aber wir verehren denſelben Gott, und waͤhrend Ihres Gebets erhob ſich meine ganze Seele zu ihm empor.“
Tief geruͤhrt, antwortete Athenais nur durch einen Seufzer, gab dem Prinzen den Arm, und ſo nahmen ſie traurig den Weg nach dem Schloſſe. Schweigend und uͤber den Inhalt ihrer Unterredung, der letzten hienieden, in ſchmerzliches Nachdenken verſunken, gingen ſie langſam fort... Um nicht mit einander im Schloſſe einzutreffen, hatten ſie ſich beſprochen, bei einer praͤch⸗ tigen, mit einer Moosbank umgebenen, am Ufer des See's befindlichen, und nur zweihundert Schritte vom Schloſſe entfernten Fichte, ſich zu trennen. Als ſie die ſich weit ausbreitenden, wie ſchwarze Streifen am azurblauen Himmel erſcheinenden Aeſte erblickten, fuh⸗


