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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
Entstehung
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kannt, die Ihnen uͤbrigens auch wenig Intereſſe ein⸗ floͤßen kann, da Sie Proteſtant ſind....

Sie wird mir das hoͤchſte einfloͤßen, unterbrach ſie der Prinz,wenn ich mich mit Ihnen darinnen aufhalte, kommen Sie herein, um ein wenig auszu⸗ ruhen. Bei dieſen Worten ſetzt Athenais ihren Weg fort, und tritt mit dem Prinzen in die Einſiedelei. Sie naͤhert ſich einem kleinen Gemach, und zeigt dem Prinzen eine uͤber der Thuͤre befindliche Inſchrift: Leſen Sie ſagt ſie zu ihm; und der Prinz las. Hier wurden ſchwere Leiden mit Erge⸗ bung getragen. Moͤge jedes empfin⸗ dende und treue Herz, in demſelben Ge⸗ fuͤhle dieſelbe Staͤrkung finden.Und dieſe fuhr Athenais fort, indem ſie nach der rechten Seite der Mauer zeigte:Nur der ſteht einſam auf Erden, der fuͤr ewig vom demjeni⸗ gen getrennt iſt, was er liebt.Ach! rief der Prinz aus,man hat hier leiden und ſeufzen koͤn⸗ nen, aber wo hat man je ſo geliebt, wie ich Sie liebe!

Ja, es iſt keine Taͤuſchung, ich ſehe Sie wieder, ich hoͤre ihre Stimme, ich bin in Ihrer Naͤhe. In dieſem Augenblicke kann ich an unſer Ungluͤck nicht

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