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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
Entstehung
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als Opfer der Dankbarkeit an ſeiner Gruft niederlegten. In den Staͤdten und Palaͤſten gerathen die Wohl⸗ thaten ſchnell in Vergeſſenheit, aber in den Huͤtten altert die Dankbarkeit nie.

Athenais verließ das Schloß eilig, und richtete ihre wankenden Schritte der Einſiedelei zu. In dieſem ſtillen Zufluchtsort des Schmerzes, in dieſem kleinen, von der ungluͤcklichen Liebe erbauten Wohnplatze will ſie ihren ſchwermuͤthigen Gedanken nachhaͤngen. Sie ging langſam, und erblickt erſt nach Verlauf einer Stunde die nahe vor ihr liegende Einſiedelei... In dieſem Augenblicke vernimmt ſie hinter ſich ein leichtes Geraͤuſch, ſie dreht ſich um.... und welch Er⸗ ſtaunen!.... erblickt den Prinzen. Dies verur⸗ ſacht ihr eine heftige Bewegung, daß ſie wankt, und genoͤthigt iſt, ſich an einen Baum anzuhalten. Der Prinz, welcher ſie erblaſſen ſieht, ſtuͤrzt auf ſie zu, und unterſtuͤtzt ſie mit ſeinen Armen. Athenais, vor Erſtaunen wie an den Boden gekettet, vermag kein Wort hervorzubringen, genießt jedoch im Stillen ihres Gluͤcks, denjenigen wieder zu ſehen, welchen wieder zu ſehen ſie nie mehr gehofft hatte.... Endlich, nachdem ſie ſich moͤglichſt geſammelt hatte, ſagte ſie zu dem Prinzen:Dieſe Einſiedelei iſt Ihnen unbe⸗