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ſie ein Geraͤuſch von Pferden und Wagen...„Ach,“
ruft ſie aus,„er reiſt ab!’— Sie will aufſtehen, aber die Fuͤße verſagen ihr den Dienſt, und ſie faͤllt auf den Sopha zuruͤck.... Der Wagen faͤhrt zum Hofe hinaus. Von Fieberfroſt durchſchuͤttelt, hoͤrt Athenais das ſich immer vermindernde Geraͤuſch des fortrollenden Wagens ſich in der Ferne verlieren. So wie er abnimmt, fuͤhlt auch Athenais ihre Kraͤfte ſchwinden, es ſcheint, als wolle dieſer Wagen ihr gan⸗ zes Daſein mit ſich fortreiſſen.... Bald lauſcht ſie ganz vergebens, ſie hoͤrt nichts mehr.... Dieſe furcht⸗ bare Stille iſt ihr die Stille des Nichtſeins.... und es tritt bei ihr eine voͤllige, hoͤchſt ſchmerzliche Er⸗ ſchoͤpfung ein.
Als ſie indeſſen die Schloßuhr zwoͤlfe ſchlagen hoͤrt, rafft ſie alle ihre Kraͤfte zuſammen, um ſich aus dieſem Zuſtand von Vernichtung heraus zu reiſſen. Um dieſe Zeit verließ gewoͤhnlich Frau von Stael ihr Zimmer, nachdem ſie, ſo wie Athenais und einige andere Schloß⸗ bewohner, welche nicht an dem allgemeinen Fruͤhſtuͤck Theil nahmen, fuͤr ſich allein gefruͤhſtuͤckt hatte. Athe⸗
naͤis fuͤhlt nur das Beduͤrfniß der Einſamkeit, um
ungeſtoͤrt meinen und ihren traurigen Gedanken nach⸗ haͤngen zu koͤnnen, und da ſie in dieſem Augenblicke Frau von Stael nicht zu ſprechen wuͤnſchte, ſo ent⸗


