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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
Entstehung
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Nein, der Schlag iſt bereits erfolgt, ſchon hat er oͤffentliche Beweiſe von den unguͤnſtigen Geſinnun⸗ gen der Regierung erhalten, und er iſt auf den ſchlimm⸗ ſten Ausgang vorbereitet. Meine unerſchuͤtterliche Freundſchaft kann allein ihm noch einigen Troſt ge⸗ waͤhren. Er rechnet darauf, und ich wuͤrde mich in den Augen aller Edeln herabwuͤrdigen, wenn ich ſein ehrenvolles Vertrauen taͤuſchen koͤnnte... Nein, kann ich auch den Gefuͤhlen meines Herzens nicht gebieten, ſo weiß ich doch, daß, auf den Dornenpfaden ſeiner neuen Laufbahn mein Platz an ſeiner Seite iſt.

Athenais! rief der Prinz,Sie durchbohren mir das Herz... Was ſoll aus mir werden, getrennt von Ihnen, ohne Hoffnung Sie je wieder zu ſehen! Wo werde ich Troſt finden?

In der Ueberzeugung, daß ich der Gefuͤhle, die ich Ihnen eingefloͤßt habe, nicht unwuͤrdig bin. In dem Gedanken, daß, wenn ich Ihnen meine Verhaͤltniſſe geſchildert, und Sie erſucht haͤtte, durch Ihren Rath mich auf den Weg der Pflicht zu leiten, Ihre erha⸗ bene Seele mir alle Opfer, die ich gebracht habe, wuͤrde oooxgeſchrieben haben Bei dieſen Worten heftet der Prinz ſeinen thraͤnen ſchweren Blick auf Athenais, und betrachtet ſie einen Augenblick, ohne nur ein Wort hervorbringen zu koͤnnen. Endlich laͤßt er ſich mit einem

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