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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
Entstehung
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billige ganz ihre Zuruͤckhaltung, und ich wuͤrde ſie Ih⸗

nen gerathen haben, wenn Ihr Scharfblick Sie nicht ſelbſt ſo richtig geleitet haͤtte.... Bis jetzt hat man blos Launen zu bekaͤmpfen gehabt, wo man wenig Wi⸗ derſtand gefunden hat. Es iſt gut, daß man erfahre, wie ſehr Sie von andern Frauen verſchieden ſind, und daß man aus der Unruhe uͤber den Widerſtand, den ganzen Umfang ſeiner Empfindungen kennen lerne.“

Bei dieſen Worten haftet Athenais ſtrenger Blick

unverwandt auf Fouché.„Was ſoll dieſe Sprache bedeuten, von wem ſprechen Sie mit mir, mein Herr?“

ſagt ſie zu ihm.

„Ich muß mich alſo deurlicer erklaͤren.. Der Kaiſer wuͤnſcht um jeden Preis Sie an den Hof zu ziehen.“

Dieſe ſo unzarte Erklaͤrung erfuͤllte Athenais mit einem lebhaften Unwillen. Inzwiſchen war ſie doch klug genug, ihn nicht merken zu laſſen. Sie uͤberlegte, daß es zwecklos ſeyn wuͤrde, einen Auftritt zu veran⸗ laſſen, der ihrem Character nicht angemeſſen war, und der einen maͤchtigen und gefaͤhrlichen Mann, von ſo

wenigen Grundſaͤtzen, daß er in dieſem Vorſchlage nichts

Beleidigendes fuͤhlte, zu ihrem unverſoͤhnlichſten Feind

gemacht haben wuͤrde. Athenais war der Meinung,

daß es hinlaͤnglich waͤre, den Vorſchlag mitzFeſtigkeit 8*— 7

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