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Fouché, daß wenigſtens der uͤbrige Theil ſeines Antrags, dieſer ſo ſchwer aufzuregenden Frau nicht unangenehm ſeyn werde, und fuhr jetzt fort:
„Der Kaiſer hat mir aufgetragen Sie zu fragen, ob Ihnen vielleicht eine Stelle am Hofe angenehm ſeyn wuͤrde; und in dieſem Falle glaube ich Ihnen verſpre⸗ chen zu koͤnnen, Ihnen diejenige zu verſchaffen, die Sie wuͤnſchen.
„Ehrgeiz liegt nicht in meinem Character“ antwor⸗ tete Athenais,„ich habe eine Art von Abneigung gegen das Hofleben, ich bin mit meiner Lage zufrieden und wuͤnſche nicht ſie zu veraͤndern.“ Dieſe Anwort kam Fouché ſo unerwartet, daß er ſie nicht fuͤr aufrichtig hielt. Er erwiederte Athenais laͤchelnd, daß er ſie erſuche, ſich die Sache zu uͤberlegen, er werde morgen
ſich ihre endliche Entſcheidung perſoͤnlich erbitten, und
hiermit beurlaubte er ſich.
Wirklich erſchien Fouché am folgenden Tage, und da Athenais dieſelbe Sprache fuͤhrte, ſo war er uͤber⸗ zeugt, daß ſie die Wahrheit durchſchaut habe, und daß ſie eine offene Erklaͤrung erwarte.— Nun nahm er einen geheimnißvollen und feierlichen Ton an:„Sie haben alle Urſache,“ ſagte er,„ſich nicht zu ſchnell anzu⸗ draͤngen.... Es iſt hier nicht davon die Rede, einem voruͤbergehenden Phantaſieſpiele nachzugeben... Ich


