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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
Entstehung
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ſchallte. Dem Prinzen kam dieſe Stoͤrung, die ihn aus ſeiner Verlegenheit zog, ſehr erwuͤnſcht. Er ſtand auf, naͤherte ſich dem Herrn von Schlegel, und fragte ihn lachend nach dem Grunde des ſo lauten Ausbruchs ſeiner Beſchwerden. Herr von Schlegel benachrich⸗ tigte nun dem Prinzen, daß Athenais ſich hartnaͤckig weigere, ihm zu antworten, und eine hoͤchſt intereſſante, am vorigen Abend begonnene Streitfrage durchaus nicht fortſetzen wolle. Nie habe er ſie, fuͤgte er hinzu, ſo zerſtreut geſehen, als heute. Frau von Stael eilte jetzt herbei, um das Ungewitter zu beſchwoͤren; ſie legte dem Herrn von Schlegel mit leiſer Stimme Stillſchweigen auf, ergriff Athenais Arm, und ging mit ihr auf die Terraſſe. Der Tag neigte ſich, die Luft war mild und mit Wohlgeruͤchen erfuͤllt, Frau von Stael ließ ſich mit Athenais und dem Prinzen auf einer Gartenbank nieder. Hier unterhielt man ſich geraume Zeit hoͤchſt angenehm. Als ſich indeſſen mehrere Perſonen hinzugeſellten, ſchien der Prinz erſt zu bemerken, daß er die ganze vorige Nacht durchgefah⸗ ren, und daher ſehr ermuͤdet ſey, und zog ſich zuruͤck; aber er hatte weder Luſt zu ſchlafen noch ſelbſt ſich nur niederzulegen. Er behielt einen ſeiner Adjudanten bei ſich, der durch ſeine Heiterkeit, ſeine ſchaͤtzbaren Ei⸗ genſchaften, und ſeine Anhaͤnglichkeit ſich ſein Ver⸗