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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
Entstehung
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elegant verzierte Harfe wurde Athenais uͤberreicht. Nach einigen glaͤnzenden Accorden und harmoniſchen Griffen von bezaubernder Anmuth, ſang Athenais, unter Begleitung der Harfe, ein allerliebſtes Lied der Koͤnigin von Holland: fais ce que dois, advienne que pourra.(Thu was du ſollſt, erfolge was da will.) Der Bezug dieſer Worte auf die Verhaͤltniſſe der beruͤhmten Verwieſenen, der Zauber, die Schoͤnheit der Stimme Athenais, die Grazie ihrer Haltung erregten eine Be⸗ wunderung, die in Begeiſterung uͤberging. Der Prinz hoͤrte ihr mit Entzuͤcken zu, und als ſie aufgehoͤrt hatte zu ſingen, betrachtete er ſie mit einer nicht zu beſchrei⸗ benden Verwirrung, indem er die Stelle des Lieds: Et des talens!...(und Talente) laut wiederholte. Der in dieſe Worte gelegte Ausdruck war ſo umfaſ⸗ ſend, und ſie wurden in einem ſo ergreifenden Tone ausgeſprochen, daß er Athenais bis ins Innerſte erſchuͤt⸗ terte. Um ihre Bewegung zu verbergen, ſtand ſie auf, und ſetzte ſich an einen ganz am entgegengeſetzten Ende der Gallerie befindlichen Tiſch. Ein Theil der Geſell⸗ ſchaft ſchloß ſich ihr an. Endlich nahm man an der Tafel Platz, wo die gewoͤhnliche Correſpondenz begann. Die Adjudanten des Prinzen und einige andere Perſo⸗ nen ergingen ſich auf der Terraſſe. Der Prinz, wel⸗ cher keine Luſt zum Schreiben hatte, blieb neben Frau

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