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ergriff ein Buch, aber in ihrem aufgeregten Zuſtande war es ihr nicht moͤglich auch nur eine Zeile zu leſen... So verſtreicht eine Viertelſtunde... ploͤtzich faͤhrt ſie zuſammen, ſie bemerkt einen Wagen, ſie ſteht ſchnell auf, neigt ſich nach der Jalouſie hin, der Wagen rollt dem Thore zu— jetzt haͤlt er, oͤffnet ſich, und Athenais ſieht herzklopfend den jungen Prinzen ausſteigen. Sie kann ſeine Zuͤge nicht erkennen, aber ſein gefaͤlliger Anſtand, ſein edler Gang und die ausgezeichnete Ele⸗ ganz ſeiner ganzen Haltung nimmt ſie ein.
Der Prinz tritt in das Schloß. Athenais hoͤrt die Stimme der Frau von Stael, die ihm entgegen gegan⸗ gen war, um ihn an dem Eingang des Vorhauſes zu empfangen..
Waͤhrend die etwas außer Faſſung gerathene Athe⸗ nais annoch zoͤgerte, das Zimmer zu verlaſſen, ob ſie gleich vor Begierde brannte, in den Saal zuruͤckzukehren, betrat ihn, von ſeinen Adjutanten gefolgt, der Prinz, an der Hand der Frau von Stael. Dieſe ſtellte ihm ſogleich die in demſelben befindlichen Damen vor, und nannte ihm die anweſenden Herren. Waͤhrend dieſer Vorſtellungen warf der Prinz, der noch eine mehr erwartet hatte, die Augen zerſtreut außerhalb des ihn umringenden Zirkels. Endlich nahm er neben Frau von Stael Platz, und die Unterhaltung wurde allge⸗
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