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ſprach ſich bei ihnen und insbeſondere bei Athenais ſo deutlich aus, daß er faſt bei allen Maͤnnern eine heim⸗ liche Eiferſucht erregte, welche beſonders Herr von Schlegel mit ſeiner gewoͤhnlichen Feinheit aͤußerte: „Aber,“ ſagte er,„dieſer koͤnigliche Prinz wird uns ſehr geniren. Wie lange wird er wohl hier bleiben?“
„So lange er ſich hier gefaͤllt,« antwortete Frau von Stael,„ich hoffe wenigſtens vierzehn Tage, und ich werde Alles aufbieten, um ihm den Aufenthalt in Coppet angenehm zu machen.“
„Weil es ein Prinz iſt,“ bemerkte Herr von Schlegel,„und ein Prinz iſt doch auch nur ein Menſch.“
„In Wahrheit ein erhabener Gedanke,“ erwie⸗ derte Frau von Stael.
„Er iſt nicht neu“, ſagte Seymour,„aber wahr. Wenn dieſer Prinz ein bloßer Privatmann waͤre, wuͤrde er Ihnen wohl, gnaͤdige Frau, eine ſo lebhafte Theilnahme einfloͤßen?“
„Nein, zuverlaͤſſig nicht, denn, der wuͤrdig gefuͤhrte Name des großen Friedrichs muß allerdings mehr Theilnahme erregen, als der Name eines bloßen Privatmannes.“
„Ja“, ſagte Athenais,„es liegt in dieſen ge⸗ ſchichtlichen Namen ein gewiſſes Etwas, das die


