Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

rr 174 on. lumen der Freude entblühen jeder deiner wonneduftenden Spuren; hier erquickſt du die letzten Tage des hinfälligen Greiſes, dort ſtreckſt du dem hülfloſen Waiſen die liebreiche Hand entgegen, alle Unglücklichen finden an dir ihre zärtlichſte Mutter. Doch will ich nun anbethend die himmliſche Geſtalt ereilen, und gebeugt zu ihren Füßen mit einem Kuſſe ihr wehendes Gewand erreichen, dann, o grau⸗ ſame Erſcheinung! ſtürzt plötzlich der dichte Schleyer eines undurchdringlichen Gewölks dazwiſchen.Nein, nein, rief Donna Bianca,nichts kann uns beyde mehr tren⸗ nen, ein ſeliges unauflösliches Band ſoll uns beyde binnen wenigen Tagen vereinigen. Du ſchwärmſt, und ich bin weit entfernt, all deine trüben Beſorgniſſe zu theilen, doch machen ſie mich traurig. Darum laß uns keinen Au⸗ genblick unſers reinen Glückes verlieren. So ſprach ſie, ohne dem Strome ihrer Thrä⸗ nen, die ſich mit den meinigen vermiſchten, wehren zu können. In dieſem Augenblicke kam Dom Pe⸗