Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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w 172W 3 dieſer wohlthäͤtige Einſluß in ſchönen Hand⸗ lungen ſichtbar, ſo iſt gewiß auch meine Wahl vollſtändig gerechtfertigt.Wie, Placi⸗ dia, du wähnſt, ich ſoll deine Engelsſeele mit neuen Tugenden ſchmücken! Welche Täu⸗ ſchung deines liebenswürdigen Herzens! Ver⸗ giß nicht, was du thatſt, ehe wir uns noch kennen lernten. Mußt du dich ſelbſt verklei⸗ nern, um mich in deſto günſtigeres Licht zu ſtellen? Mein einziger Vorzug, auf welchen ich ſtolz zu ſeyn berechtigt bin, und wornach ich ewig geitze, iſt, von dir, Placidia, geliebt zu werden.

Unter dieſen und ähnlichen Ergießungen unſerer heißen Liebe ſchickten wir uns an, das

Geſtade zu verlaſſen, als auf einmal das ver⸗

doppelte Ungeſtüm der Wogen unſere Blicke zurückrief. Brauſend drängten ſie ſich an den

Felſen zu unſern Füßen, und bebend faßte

ich Bianca's Hand. Von gleicher trauernden Empfindung und dunkler Ahnung drohen⸗ der Verhängniſſe fühlten wir unſre ſchwel⸗ lende Bruſt ergriffen.»O Himmel! ſeufzte

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