Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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brauch zu machen wiſſen werde. Deine Seele iſt ſo unverdorben, daß du ſie noch ganz vor dem verderblichen Einfluſſe bewahrteſt, wel⸗ chen das Beyſpiel des Luxus, der Pracht und Verſchwendung unter den meiſten jungen Maͤnnern verbreitek. Für deine Vernunft wäre die Frage, ob du lieber dreyßig Pferde halten, oder für den Unterhalt fünfzig dürf⸗ tiger Familien ſorgen wollteſt, keine ſehr ver⸗ wickelte Aufgabe. Sollteſt du vielleicht der Armuth eine Strohhütte bauen, ſo würdeſt du nicht zugleich bedenken, ob es nicht etwa angenehmer ſey, eine ähnliche Strohhütte zur Verzierung deines Gartens aufzuführen. Du wirſt eine gute Handlung nicht dem ſchim⸗ mernden Tand der Eitelkeit hintanſetzen, nicht ahnen, mit welchen Aufopferungen ſie oft in der großen Welt für uns verbunden ſey. So iſt der Gatte, den ich mir wählte. Wird man ſeinen Charakter, ſeine Grundſätze, ſein her⸗ vorſtrahlendes Genie erſt kennen lernen, wird man den Einfluß entdecken, welchen er auf die Vervollkommnung meiner Geſinnungen durch ſeinen näheren Umgang gewann, wird 8*