Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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wva 24 men, antwortete der Vater,daß ſie ſich ſehr genau um alles, was dich betrifft, er⸗ kundigt, da ſie ſo beſtimmt unſere Adreſſe kennt. Aber am Ende muß ich freylich auch geſtehen, daß ich dieſes Räthſel ſchlechterdings nicht zu entziffern im Stande bin. Selbſt die Zeit ſchien in dieſer äußerſt ſeltſamen Si⸗ tuation keine Anderung hervorzubringen, nur wurde Adolphs lebhafte Unruhe gemäßig⸗ ter; denn er erhielt regelmäßig alle halbe Jahre einen Brief von Caliſten. Zwar er⸗ neuerte jeder ihrer Briefe den früheren tie⸗ fen Eindruck der Beſorgniß, und zugleich ſeine geſpannte Neugierde, mit der zärtlich⸗ ſten Theilnahme an ihrem Schickſale; am Ende aber konnte er doch ungeachtet des Tons der Empfindſamkeit, welchen er in ihren Briefen vorherrſchend fand, nicht umhin, ſie grauſamer Untreue zu beſchuldigen: denn ihr Betragen mußte deſto unerklärbarer ſcheinen, als bereits auch das Schreckenſyſtem in Frank⸗ reich zu Grabe gegangen war, und daher kein gültiger Grund dieſe vollſtändige Entſagung rechtfertigen konnte, mit welcher ſie den Gat⸗