Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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ten, den die Mutter ihr von der Wiege an zugedacht hatte, ihre Freunde, ihr Vaterland und ihre ganze Familie behandelte. Caliſte hatte in Paris eine ihrer Jugendfreundin⸗ nen, die ſchöne und liebenswürdige Leontine, deren Vormund der Baron von Olmar war, verlaſſen. Sie hatte Adolphen und ſeiner Ca⸗ liſte Beweiſe einer ſchweſterlichen Freundſchaft und Zuneigung gegeben: ſtets die Vertraute ihrer unſchuldsvollen Geheimniſſe, und ihre unzertrennliche Gefährtinn, wußte ſie mit der Grazie ihrer theilnehmenden Empfindſamkeit in die ſchönen Tage ihrer erſten Jugendzeit einen eigenen unnennbaren Reitz zu weben. Oft hatte ihr Adolph geſchrieben, um von ihr Nachrichten über Caliſtens Schickſale zu hö⸗ ren, aber auch ſie antwortete, ſie habe keine Sylbe vernommen. Adolph kam daher unge⸗ achtet aller Gegenvorſtellungen ſeines Vaters auf ſeine erſte Idee zurück, ſte müſſe tief in einem Kloſter von Portugall, Deutſchland oder Italien begraben ſeyn.

Im Jahre 1800 traf der Marquis An⸗ ſtalten zu ſeiner Rückreiſe nach Frankreich,

Die Battuecas, 1. Thl. 2