Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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vern I8 Arrrs deſſen ſelige Stille keine Unruhe trübt. Er⸗ gehen wir uns in unſer Schickſal! Lang wird unſre Trennung dauern, aber am Ende wer⸗ den wir uns wiederfinden, und dieſer große, herrliche Tag möge uns auf ewig dann verei⸗

nigen! Ergeben wir unſre ſchwache Ohnmacht

in den Willen und den wohlwollenden Plan der göttlichen Vorſicht! Omein Adolph, möge dich unfre heilige Religion während dieſer ſchmerzhaften Trennung mit ihrem Troſte aufrichten und beglücken! Lebe wohl! Mein Geiſt, ſchon längſt dem deinigen durch das Band der reinſten, ſeligſten Gefühle verſchwi⸗ ſtert, mein unſterblicher Geiſt wird dir uüberall folgen, über jeden deiner Schritte wachen. Erſpare dir alle Nachforſchungen über meinen Aufenthalt: denn ſie wären alle vergebens. Jedes Jahr erhältſt du zwey Briefe von mir. Noch einmal lebe wohl. Faſſeſt du einen ed⸗ len Entſchluß, übeſt du eine gute Handlung, ſo denke an mich.. Ach, gewiß bin ich dann deinem Andenken ſtets gegenwärtig. Ach, mein lieber Adolph! Trauter Freund meiner Zugend, theurer, glücklicher Zeuge der einzi⸗