Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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, 14 n die Gränze eilten, denn ſie waren beynahe zwey Monathe vor uns abgereiſt. Ihre Flucht war allzu gut abgeredet, und ihr Begleiter einer unſerer vertrauteſten Freunde, deſſen Verſchlagenheit du kenneſt, und deſſen An⸗ ſehen bey den Republikanern, ungeachtet er an keinem ihrer Verbrechen Theil nahm, in ſehr hoher Achtung ſtehet. Sey verſichert, ſie ſind in Spanien, irgend ein uns unbekann⸗ ter Zufall wird ſie wohl verhindert haben, nach Madrid zu kommen.Aber gar kei⸗ nen Brief!Wie leicht geht ein Brief verloren geſchrieben haben ſie gewiß. Waͤhrend der Marquis ſeinen Sohn auf dieſe Art zu tröſten ſuchte, war er ſelbſt äu⸗ ßerſt unruhig, und ſeine Unruhe ſtieg mit jedem Tage. Schon war ihnen ein halhes Jahr in Madrid verfloſſen, und noch keine einzige Spur über das Schickſal der vermißten Toch⸗ ter und Mutter zu finden. Endlich ſchien ihm ein ſchwacher Fingerzeig für ſeine Nachfor⸗ ſchungen den Weg nach Cadiy vorzuzeichnen, wohin er ſich auch verfügte, jedoch acht Mo⸗ nathe daſelbſt verweilte, ohne eine beruhigende