Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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N 15 4

Nachricht zu erhalten. Er kehrte alſo nach Madrid zurück, wo indeß der arme Adolph von Gram verzehrt in eine geſährliche Krank⸗ heit verfiel. Die Geſchicklichkeit der Arzte und die zärtliche Sorgfalt ſeines Vaters retteten zwar ſein Leben, aber tief im Herzen blutete die tödtliche Wunde ſeines Schmerzes. Schon war der Marquts ſeit achtzehn Monathen in Spanien, als er einen Brief vom Baron Olmar, dem Freunde, der die Grä⸗ finn und ihre Tochter auf der Flucht begleitet hatte, erhielt. Er ſchrieb, er habe beyde un⸗ ter erborgten Namen als zwey ſeiner Ver⸗ wandtinnen gluͤcklich bis nach Bayonne ge⸗ führt, wo ihn das ſeltſamſte Ereigniß von ihnen trennte. Am andern Morgen ſeiner Ankunft in Bayonne erhielt er bey ſeinem Erwachen ein Billet von Caliſten, des In⸗ halts: ihre Mutter habe ihren Plan geän⸗ dert, und wolle nicht mehr nach Spanien; ſte habe einen andern Zufluchtsort gefunden, deſſen Geheimniß ſie nicht verrathen dürfe. Das Billet ſchloß mit Betheuerungen dank⸗ barer Erkenntlichkeit, und dem Verſprechen,