Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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Kreutz gewahr. Es war durch die Länge der Zeit ſchwarz geworden, wurde aber noch im⸗ mer ſehr ſorgfältig von den frommen Hirten der dortigen Gegend erhalten, welchen eine alte Sage dieſes heilige Denkmal ländlicher Andacht noch koſtbarer und ehrwürdiger machte. Eine Art Strohdach, auf vier dicke Bäume, deren Gipfel man abgeſchnitten hatte, geſtützt, ſchützte es vor den Unbilden der Witterung. Eine Myrthenhecke um⸗ ſchirmte dieſen einfachen ländlichen Tempel gegen die Annäherung von Heerden. Bey dem Anblicke dieſes altgothiſchen Kreutzes, mit al⸗ lerley Feldblumen und andern frommen Ga⸗ ben behangen, fühlte der Marquis eine ei⸗ gene beruhigende Empfindung. Kurz vor⸗ her Zeuge all der ärgerlichen Auftritte und der Gottloſigkeit, welche Frankreichs Boden beſudelt hatten, wußte er das Glück zu ſchä⸗ tzen, ſich in ein chriſtliches Land verſetzt zu wiſſen: die Religion, ſein edelſtes Kleinod, ſchien ihm wieder geſchenkt: mit frohem Ent⸗ zücken betrachtete er das ehrwürdige Zeichen des Heils, welches für ihn zugleich ein Unter⸗