N 9 ArAT ßet ſie alle in den offenen Schooß ihrer Lie⸗ bel...“„Ach,“ ſagte Adolph,„dieſe Wohl⸗ thaten muß alle unſer gutes Vaterland miſ⸗ ſen!“—„Bethe mit mir, mein Sohn! Ich hoffe, wir werden nun Nächte ohne Entſetzen, Tage ohne Furcht und Grauen verleben; aber laß unſere Herzen nicht durch die Süßigkeit der Ruhe, oder behagliche Sicherheit hart⸗ herzig oder gleichgültig gegen die Leiden un⸗ ſerer armen Landsleute werden; die Groß⸗ muth unſerer Geſinnungen adle unſer Exil. Nicht ſtrafwürdigen Flüchtlingen, nicht ge⸗ meinen Verbannten wollen wir gleichen, die alle den Boden ihres Vaterlandes verfluchen. Selbſt auf fremdem Boden verkündige ſich das edle Herz, welches unter dem Buſen des Franzoſen ſchlägt, und obgleich verbannt und flüchtig, wollen wir unſerem Vaterlande we⸗ nigſtens noch durch unſre heißen Wünſche für ſein Wohl angehören.“ Als er dieſe letzten Worte ſprach, wendelen ſich ſeine Blicke zufäl⸗ lig zur Seite, und voll freudiger Rührung ſtand er ſtill. Hart am Rande des Fahrweges wurde er auf dem Felde ein altes hölzernes
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