Teil eines Werkes 
1. Theil (1817)
Entstehung
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3 ren LII Frrsn pfand ſeiner perſönlichen Sicherheit war; denn enge knüpft ſich jedes Band der Ord⸗ nung, Ruhe, Sittlichkeit und Gerechtigkeit unter den Menſchen an dieſes Zeichen des Himmels. Die beyden Reiſenden beugten am Fuße des Kreutzes ihr Knie.Großer Gott, bethete der Marquis,möge einſt Vernunft und Tugend der bleibende Gegenſtand der irre⸗ geleiteten Wünſche unſers unbeſtändigen Vol⸗ kes werden. Möge das Volk, unter welchem wir itzt leben werden, in ſeiner heiligen Got⸗ tesfurcht verharren! Konnte wohl Vater⸗ landsliet ſich würdiger mit dankbarer Er⸗ kenntlichkeit der Gaſtfreundſchaft paaren? Als die Reiſenden ihre Knie erhoben, wurden ſie verſchiedene Chiffern, welche in das Kreutz eingegraben waren, gewahr, und entdeckten, daß dasſelbe ſeit mehr als zwey Jahrhunderten auf dieſem Felde errichtet worden war.»Siehſt du, mein Sohn, be⸗ merkte der Marquis,wie dieſes gebrechliche Holz ſorgfältig und unverſehrt erhalten wurde, während in Frankreich, England, Deutſchland der Geiſt der Neuerung inner⸗