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Die That einer Nacht : Roman / von Elisabeth C. Gaskell
Entstehung
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ich will jede Frage beantworten, aus welcher Dixon's Unſchuld bewieſen werden kann. Der Richter hatte ſich Alles aufgeſchrieben. Jetzt ſaß er eine Weile ſchweigend da und gab keine Antwort. Dann ſchrieb er raſch, indem er ſeine frühern Notizen von Zeit zu Zeit nachſah. Nach fünf Minuten ungefähr las er die von Ellinor angegebenen Thatſachen in ihrem jetzigen juriſti⸗ M ſchen Zuſammenhange für ſich durch, ſtellte noch einige gewöhnliche Fragen, las ihr dann den Inhalt vor und bat ſie, das Papier zu unterſchreiben. Sie nahm die Feder auf und hielt ſie zögernd in der Hand. Dies wird nicht veröffentlicht werden? ſagte ſie. Nein! Ich werde Sorge tragen, daß Niemand außer dem Miniſter davon Kenntniß nimmt.

Ich danke Ihnen. Ich konnte nicht anders handeln, ſo wie es jetzt ſtand. 1Wenige hätten an Dixon's Stelle ſo gehandelt! ſagte Richter Corbet vor ſich hin, als er das Papier zu⸗ ſiegelte. Ja, er iſt der treuſte Menſch, den ich kenne, verſetzte 1 Ellinor.

Beide waren von dieſer unwillkürlichen Beziehung auf einen weniger treuen Charakter betroffen, welche dieſe Aeußerung zu enthalten ſchien, und ſahen ſich unwillkür⸗ lich an.

Ellinor! ſagte der Richter nach einer kleinen Pauſe. 1Nicht wahr, wir ſind noch immer Freunde? 1Gewiß, ſagte ſie ruhig. Dieſe Antwort betrübte ihn, ohne daß er eigentlich

b Haheh noch nicht genug geſagt? Ich bin ganz verwirrt,