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Die That einer Nacht : Roman / von Elisabeth C. Gaskell
Entstehung
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lings hätte ſpielen mögen. Nach der Anſicht der ganzen Grafſchaft gab es überhaupt keine gewähltere Geſellſchaft als diejenige, welche ſich alle Monate in den auf gemein⸗ ſame Koſten im erſten Gaſthofe der Stadt erbauten Caſino⸗ ſälen von Hamley zu verſammeln pflegte.

Nie erhielt ein bürgerlicher Städter die Erlaubniß, dieſe heiligen, geheimnißvollen Hallen zu betreten, kein Geſchäftsmann durfte dort erſcheinen, ſelbſt dem Infante⸗ rieoffizier war es verſagt, das Innere jener Ball⸗ und Spielſäle zu erblicken. Gern hätten die Stifter dieſer Zu⸗ ſammenkünfte die Ahnenprobe von Jedem verlangt, der um die Erlaubniß bat, der jeweiligen Ballkönigin ſeine Huldigungen darbringen zu dürfen, doch die Zahl der ur⸗ ſprünglichen Mitglieder hatte ſich bereits merklich ver⸗ ringert, mit ihnen waren die Menuetts verſchwunden und hatten den Quadrillen weichen müſſen. Gerade als Edward Wilkins jenen ſchlüpfrigen, gefährlichen Boden zum erſten Male betrat, faßten einige Magnaten der Grafſchaft den kühnen Entſchluß, ſogar den Walzer einzuführen, welchen ſie in London zur Zeit des Beſuchs der alliirten Fürſten geſehen hatten.

Edward war auf dem Continente in viele glänzende Geſellſchaften eingeführt worden, und dennoch erſchien ihm jetzt der kleine, altmodiſche Ballſaal im Gaſthofe zum Georg in ſeiner Vaterſtadt großartiger als die elegan⸗ teſten Salons, welche er in Paris und Rom beſucht hatte. Er war ſich dieſer Täuſchung vollkommen bewußt, ver⸗ mochte ſie jedoch nicht zu überwinden. Eines Tages wurde er im Hauſe eines der kleinern Grundbeſitzer mit ſeinem Vater zu Tiſche geladen. Der Hausherr, welcher nicht nur