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Die That einer Nacht : Roman / von Elisabeth C. Gaskell
Entstehung
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acht erwachſene Töchter beſaß, ſondern auch dem alten Wilkins zu beſonderem Danke verpflichtet war, konnte dem klar ausgeſprochenen Wunſche des alten Herrn, ſein Sohn möge in die Caſinogeſellſchaft von Hamley aufgenommen werden, keinerlei ariſtokratiſche Schwierigkeiten in den Weg legen. Jedoch rümpfte mancher Junker die Naſe über die Einführung von Wilkins,des Notars Sohn, in dieſe gewählten Kreiſe, und ohne Zweifel hätte der junge Mann mehr Demüthigung als Vergnügen dort empfunden, wenn am Abend ſeines erſten Auftretens nicht ein beſonderes Ereigniß vorgefallen wäre. Der Statthalter der Provinz pflegte gewöhnlich einmal im Jahre in zahlreicher Geſell⸗ ſchaft das Caſino von Hamley zu beſuchen; am heutigen Abend wurde er in Begleitung einer Herzogin und ihrer Töchter erwartet, allein die Zeit verſtrich und es erſchien Niemand. Endlich machte ſich eine ungewöhnliche Bewe⸗ gung bemerkbar und die vornehmen Gäſte rauſchten herein. Einige Minuten lang wurde mit dem Tanzen innegehalten, der Graf führte die Herzogin zu einem Sopha, einige ihrer Bekannten näherten ſich ihnen, um ſie zu begrüßen, dann wurde die Quadrille ziemlich langweilig zu Ende getanzt. Eine zweite kam, an der ſich Niemand von des Statthal⸗ ters Geſellſchaft betheiligte; dann folgte eine Berathung, eine Bitte, ein Auftrag an das Orcheſter, welches plötzlich einen Walzer zu ſpielen begann. Die jungen Herzoginnen flogen bei deſſen Klängen dahin; einige andere junge Mäd⸗ chen ſchienen bereit, ihrem Beiſpiele zu folgen, allein leider fehlte es an Herren, welche den neumodiſchen Tanz kann⸗ ten. Da erinnerte ſich einer der Ballordner an den jungen Wilkins, der ſo eben erſt vom Continente zurückgekehrt ſei.