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Die That einer Nacht : Roman / von Elisabeth C. Gaskell
Entstehung
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ſagen. Allein er konnte ſich der Ueberzeugung nicht ver⸗ ſchließen, daß ſein Geſchäft ein zu vortheilhaftes und daher ſein Einkommen ein zu bedeutendes ſei, um ſie ſo leichten Kaufes Fremden zu überlaſſen. Dieſer Entſchluß reifte in ihm, während Edward noch auf der öffentlichen Schule zu Eton war. Dort hatte letzterer vielleicht das bedeutendſte Taſchengeld unter allen ſeinen Kameraden gehabt, und es war nie ein Zweifel in ihm darüber aufgeſtiegen, daß er ſpäter mit den jungen Adligen, den Söhnen der Clienten ſeines Vaters, die Univerſität Oxford beſuchen werde. Er empfand es daher als eine um ſo größere Demüthigung, als er von ſeiner veränderten Laufbahn Kenntniß bekam, und nach Hamley zurückkehren mußte, um ſeines Vaters Schreiber zu werden und von nun an jene anererbte, unter⸗ geordnete Stellung ſeinen frühern Kameraden gegenüber einzunehmen, welche ſeine Ueberlegenheit in allen körper⸗ lichen Uebungen wie auch im Lernen bisher nie beſtritten hatten.

Sein Vater bemühte ſich allerdings, ihn durch jede An⸗ nehmlichkeit, welche für Geld zu haben war, für dieſe Ent⸗ täuſchung zu entſchädigen. Edward's Pferde übertrafen die ſeines Vaters noch an Schönheit; er erhielt die Er⸗ laubniß, ſich eine umfangreiche Bibliothek anzulegen, und alle Mittel ſtanden ihm zu Gebote, um ſeine geiſtigen und literariſchen Bedürfniſſe nicht nur zu befriedigen, ſondern auch zu vermehren. Zu dieſem Zwecke ließ Mr. Wilkins ein prächtiges Bibliothekzimmer an ſein ohnedies ſchon ſehr anſehnliches Haus in der Vorſtadt von Hamley anbauen. Nach Verlauf eines Jahres, als die vorgeſchriebenen Rechts⸗ ſtudien in London beendigt waren, bereiſte der junge Mann

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