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Die That einer Nacht : Roman / von Elisabeth C. Gaskell
Entstehung
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dieſer Ehre nie theilhaftig wurde. Zuweilen traf er wie von ungefähr auf der Fuchsjagd mit dieſem oder jenem Grundherrn zuſammen und pflegte mindeſtens ebenſo gut als irgend einer von ihnen beritten zu ſein. Manchmal ließ er ſich nach einigem Zögern und Vorſchützen amtlicher Geſchäfte auf der Schreibſtube bewegen, ein Stückchen mit ſeinen Clienten zu reiten. Bisweilen geſchah es ſogar, daß er, ſeine gewöhnliche Vorſicht vergeſſend, zuerſt bei dem todtgehetzten Thiere anlangte und den Fuchsſchwanz im Triumph davontrug. Allein dies waren Ausnahmefälle; meiſt blieb er ſich ſeiner untergeordneten Stellung in der ariſtokratiſchen Grafſchaft bewußt, war jedoch nichts we⸗ niger als ein Schmeichler oder Schmarotzer, wovor ihn vor allem ſein Selbſtgefühl bewahrte. Er nahm ſogar nicht den geringſten Anſtand, den Leuten die unangenehmſten Wahr⸗ heiten ins Geſicht zu ſagen. Dem Verſchwender machte er die Nothwendigkeit einer ſparſamen Lebensweiſe begreiflich; er wußte durch ſeine Ueberredung ſogar die Vereinigung liebender Herzen zu bewirken, welche durch Familienſtolz getrennt worden waren, und ſcheute ſich nicht, den größten

Unwillen gegen ſich zu erregen, indem er ſchon vor dier zig Jahren es wagte, die Partei eines unterdrückten Bauers zu nehmen. Alle dieſe Verhandlungen führte er mit ſo viel Takt und Geſchicklichkeit, daß ſie meiſt durch den Erfolg gekrönt wurden..

Die Freude und der Stolz ſeines Lebens war ſein ein⸗ ziger Sohn Edward, nicht geringe Ueberwindung koſtete es ihm, ſo wenig perſönlichen Ehrgeiz er auch haben mochte, ſeinem Lieblinge die Beziehung der Univerſität und die Laufbahn eines Rechtsanwaltes im großen Stile zu ver⸗