Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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16 ſung, den kleinen Claudius, noch am naͤmlichen Abend, in das Haus des Richters zu bringen. Ich ſollte meinen, fuͤgte Frau Gorbal hinzu,

unſeres Hugo alte Kleiderchen wuͤrden ihm gerade recht ſein, und Du, Masdalene, ſei

Du nur gutes Muths, Du ſollſt keinen Man⸗ gel leiden. Mich wundert nur, daß Du nicht Mnaſ zu uns kamſt. 3 3

Nee, entgegnete die Alte,das haͤtte ich

mein Lebtage nicht gethan. Da haͤtte es mir noch weit ſchlimmer gehen muͤſſen, bis ich die

Familie, durch Berteln beſchimpfirt hätte⸗

Lenkt Gott Ihre Herzen zu einer Unter⸗ ſtuͤtzung, ſo nehm' ich's mit großem Dank an, aber ich hoffe nicht, daß er mich jemals

zwingt betteln zu muͤſſen. Claudchen iſt m'r

zwar jetzt eine ſchwere Laſt, kommt Haͤnoͤchen

aber mit der Zeit'nmal in die Hoſen, ſo

mag ſich's ſelbſt forthelfen.

Der Richter und ſeine Gattin prieſen ihre großmuͤthigen Geſinnungen und verbeſ⸗ ſerten, vom heutigen Tage an, ihre Lage um ein Merkliches. Waͤre Herrn Gorbal ein

laͤngeres Leben beſchieden geweſen, ſo wuͤrde