die Welt zu zeigen, eigentlich aber, weil ihr die Einſamkeit, welche ſie nach der erſten Trennung von Felix ſo ſehr geliebt, um ſich mit ſeinem vergötter⸗ ten Bilde zu beſchäftigen, nun fürchtete.
Joſeph Huber war von ſeinen Verwandten gütig aufgenommen worden und beſuchte ſie öfter. Er hatte, ſeitdem er wieder über ein beſſeres Einkom⸗ men verfügen konnte, auch mehr Selbſtgefühl ge⸗ wonnen und benahm ſich, wie die anderen jungen Leute ſeines Gleichen. Seine Tante hatte Dina verſichert, daß, wenn er nicht wieder ſeinem alten Leichtſinn anheimfalle, deſſen Ruf ſogar bis nach Neapel gedrungen, ihr Mann ihn ſpäter als Correſpon⸗ denten oder in einer andern paſſenden Stellung unter⸗ bringen werde.
Dieſelbe Veränderung, die mit Dina in ihrem Aeußern vorgegangen, hatte auch bei Lieschen Statt gefunden; ſie putzte ſich jetzt auch, hatte rothe Wangen bekommen und galt bei Allen, die ſie ſahen, für ein hübſches, muntres Mädchen.
Das kam daher, das gute Kind war glücklich! Dieſe genügſame Natur dankte dem lieben Gott
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