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Und dennoch war ſie auch hier, unter dieſem be⸗ gnadeten, blauen Himmel, nicht glücklich. Der Schmerz, die Enttäuſchung, die Erfahrung, die ſie an Felix Walram gemacht zu haben glaubte, ver⸗ bitterten ihr das ganze Leben. Er, der Einzige von allen Männern ihres Kreiſes, den ſie geachtet, aus⸗ gezeichnet und— was half es ihr, es ſich ſelbſt zu leugnen— den ſie geliebt, er war im Grunde auch nicht beſſer, als die Andern. Die Geliebte ſeines alten Freundes, die Braut eines ehrlichen, jungen Mannes, hatte er unter lügenhaften Vor⸗ ſpiegelungen gegen die übrige Geſellſchaft in ſeiner Cabine mit über's Meer geführt! Es war empö⸗ rend! Und dennoch war noch immer eine Stimme in ihrem Herzen, die für ihn ſprach, die ihr zurief: „Höre ihn erſt!“ Aber was konnte er ſagen, und wie peinlich mußte es ſelbſt für ihn ſein, jetzt mit ihr, die er ſo ſehr getäuſcht, zuſammenzutreffen. Um ſich von ihrem Kummer zu zerſtreuen, fiel ſie wieder in ihre alte Lebensweiſe zurück. Sie machte wieder täglich drei Mal Toilette, ritt aus, beſuchte die Theater, angeblich Alles, um Marien
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