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für Sie thun! Es iſt ſo der Wille Gottes! Er hat mir und meinen Brüdern in ſeinem Dienſte eine andere Miſſion gegeben. Die Dürftigkeit der Reichen, die Armuth der Mächtigen, die Gottent⸗ fremdung des ganzen Menſchengeſchlechts dieſer Zeit, die iſt es, welche meine Sorge bilden ſoll, welche dringendere, furchtbarere Mahnungen für mich hat, als die Noth des Leibes!“
Und Pius erhob ſich; Felix war verabſchiedet.
Als er ſich tief verbeugte, ſtreckte Pius, wie ſegnend, die Hand gegen den Häretiker aus. War es die alte Gewohnheit, oder hielt er dieſen jungen Ketzer wirklich ſeines apoſtoliſchen Segens werth?
Siebzehntes Kapitel. Eine Hochzeit in Neapel.
Dina war auf Santa Lucia, dem Fremden⸗ Quartiere Neapels, weil es das ſchönſte iſt, ſchon ganz heimiſch geworden. Sie dachte nicht an die Rückkehr nach Deutſchland; was ſollte ſie dort?


