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„Nein,“ antwortete ſie leiſe,—„böſe, was man ſo eigentlich böſe nennt, das iſt er doch nicht, wenn er auch an all' meinem Unglücke ſchuld iſt.“
„Armes Mädchen, Du haſt ſeinen Verſicherungen geglaubt—“
„O nein,— das habe ich nicht! Obgleich er ein ſchöner Menſch iſt und mir beſſer gefallen hat, als irgend Einer, ſo habe ich doch immer eingeſehen, daß er viel zu vornehme Gedanken im Kopfe hat und viel zu ſehr den Herrn ſpielen will, um ein armes Nähmädchen zu heirathen. Seinen Liebesver⸗ ſicherungen habe ich eigentlich nie geglaubt!“
„Nun, warum wollteſt Du denn in's Waſſer ſpringen?“
„Sein Unglück konnte ich nicht mit anſehen
und— das war das meinige.“
„Ich verſtehe Dich nicht!“
„Das glaube ich wohl. Heinrich, das iſt der Sohn des Meiſters, hatte für ſeinen Vater eine Rechnung eincaſſirt und das Geld verſpielt, ver⸗ trunken, was weiß ich. Mit dem Alten aber war nicht zu ſcherzen, und da kam denn Heinrich eines
„.


