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Tages, als ich gerade allein im Hinterſtübchen war, ganz verzweifelt zu mir und ſagte, wenn ihm nicht Jemand beiſpringe und das Geld für die Rechnung leihe, werde er ſich um's Leben bringen, eher als ſeinem Vater die Wahrheit zu geſtehen. Ich ſelbſt hatte kein Geld, aber unglücklicher Weiſe hatte eine Nachbarin, die man nach Sachſenhauſen zu ihrer todtkranken Mutter gerufen, mir ihren kleinen Geld⸗ vorrath zum Aufbewahren gegeben, weil ſie ihn ihrem Manne, der ein Trunkenbold war, nicht zurücklaſſen wollte. Ich war nun thöricht genug, Heinrich von dem Daſein dieſes Geldes zu reden und auf ſeine heiligen Verſicherungen, es binnen zwei Tagen zurück⸗ zuerſtatten, ihm auch wirklich den Sparpfennig der Frau, womit dieſe ihre Hausmiethe decken wollte, zu überantworten. Einige Tage verfloſſen, aber Heinrich ließ ſich nicht ſehen; endlich heute kommt die Frau, die arme Mutter von fünf kleinen Kindern, zu mir und fordert ihr Geld; ich laufe zu Heinrich— finde aber nur ſeinen Vater, der mir erzählt, daß ſein leichtſinniger Sohn mit Hinterlaſſung einer Menge Schulden nach Amerika durchgegangen iſt. Wie ich


