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Ein junges und ein altes Herz. 223
mit banger Beſorgniß auf den Liebling gerichtet. Der Fürſt drehte Beiden den Rücken zu und trommelte im⸗ merfort auf den Scheiben.
Plötzlich trat Albert zu ſeinem Vater ans Fenſter, ſo plötzlich und heftig, daß dieſer zuſammenfuhr.
„Nun, Vater, und was ſagen Sie?“
„Nichts! denn ich weiß Dir gar nichts zu ſagen; mir iſt es unmöglich, Dich mit ihr zu verheirathen, Dir ſcheint es unmöglich, ſie zu vergeſſen, was iſt da zu ſagen?“
„Sie müſſen einwilligen— ich rede Ihnen nicht von Dem, was ſonſt erfolgen könnte— das iſt Ihrer
und meiner unwürdig.“.
Der Fürſt ſah ſeinem Erbprinzen voll ins Geſicht; ein ſpöttiſches Lächeln zuckte um ſeinen feinen Mund. „Was erfolgen könnte? Liebſter Freund, ich wüßte nicht was! Wenn ich Dir nichts gebe, kannſt Du nicht um das Mädchen anhalten, wenn ich Dir aber auch etwas geben wollte, ſo— könnte ich es nicht!
Albert machte eine unwillige Geberde, aber ſein Vater fuhr fort:„Ohne meine Einwilligung giebt Herr von Stein Dir ſeine Tochter nicht, und wenn er es auch thäte, ſie— nimmt Dich nicht!“
Albert legte die Hand an die Stirne und ſagte
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