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18 Agnes.
Stirne verliehen! Sie ſehen ja aus wie die Fröhlich⸗ keit und der Uebermuth ſelbſt!“ 4 Albert lachte jetzt mit, aber er grollte ihr doch in ſeinem Innern, daß ſie ihn mit ſeinem Seufzer ſo un⸗ barmherzig ausgelacht. Und dennoch heftete er ſich überall, wo ſie erſchien,
an ihre Spur. Er tanzte mit Niemand mehr außer mit ihr, und wenn ſie mit einem Andern tanzte, lehnte er an der Thüre und verfolgte jede ihrer Bewegungen und verwandte kein Auge von ihr, und wenn ſie, von ihrem Tänzer geführt, an ihren Platz zurückkehrte, ſtand er ſchon da, um ſie zu empfangen. Er hatte nur Augen und Ohren für ſie und vernachläſſigte um ihretwillen alle die„hohen Pflichten“ ſeines Standes, als da ſind: eine alte Excellenz zur Abendtafel zu führen und neben ihr Platz zu nehmen; mit einer jüngeren Excellenz zu tanzen, und ſich den größten Theil des Abends in der Nähe der„höchſten Herrſchaften“ aufzuhalten. Der große Kreis von Agnes' früheren Anbetern zerſtob vor dieſem Einzigen; ein Theil, weil es ihm zu beſchwer⸗ lich fiel, einen Wettſtreit mit ihm zu wagen, ein ande⸗ rer, weil er ſich zu ſtolz, ein dritter, weil er ſich ge⸗ kränkt fühlte, und ein vierter endlich in ſeines Nichts durchbohrendem Gefühle dem beſternten Erbprinzen gegenüber. Außer am Hofe, wo, mit Ausnahme des
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