Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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auch noch einmal betreten, ging es ebenfalls viele Jahre

hindurch in althergebrachtem Geleiſe fort. Der alte

Schwede blieb bis zu ſeinem Lebensende Pächter da⸗ ſelbſt und gab ſich alle Mühe, den Wald wieder an⸗ zupflanzen, den der Kaiſer von Pulitz mit der rothen Naſe in die Taſche geſteckt hatte, was ihm jedoch nicht vollkommen gelingen wollte. Noch heute erkennt man die Spuren der gewaltigen Lichtung und alte Leute wiſſen noch immer zu erzählen, welchen Schmerz der ehrliche Schwede empfunden habe, als er ſeine Rieſen⸗ garde vom Erdboden verſchwinden ſah.

Wenn Adam Sturleſon und Mutter Talke nicht auf Pulitz weilten, fo konnte man ſie entweder im Kiekhauſe oder in Blankenau ſuchen, denn an beiden Orten hielten ſie ſich oft und lange auf und von bei⸗ den trennten ſie ſich immer ſchwerer, je älter und hin⸗ fälliger ſie wurden.Onkel Schwede aber, wie ihn die Kinder Hille's nannten, war auf Blankenau ein hoch angeſehener Mann. Er ſchnitzte den Jungen Boote und Segel, lehrte ſie reiten, ſchwimmen und ſchießen, und Abends ritten ſie auf ihm ſelber in den mit Dek⸗ ken belegten Stuben, bisdas große Pferd müde wurde und durchausin den Stall gebracht werden

wollte. Das Fluchen aber konnte er ſich nicht mehr

abgewöhnen, darum ward es ihm erlaubt, ſowohl im