Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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Kiekhauſe, wie in Blankenau, und wenn er einmal recht tobte und wetterte, dann ſagte wohl Waldemar lächelnd zu der immer ſchön und hold bleibenden Hille: Hörſt Du, Liebe, es weht ein alter Nordweſter! Gieb mir meine Sturmkappe her, ich muß an den Strand, ſonſt bläſt er uns alle unſre Boote fort.

Donner und Wetter! ſchrie dann der alte Schwede, bleibt nur hier und hätſchelt Euch müde an Eurer Frau, der Nordweſter iſt ſchon vorübergezogen und wir haben wieder Sonnenſchein und Windſtille.

Der Sonnenſchein und die Windſtille aber zeigten ſich dann ſtets wirklich auf dem Geſichte ſeiner jungen Freunde und Beide drückten ihm wohlwollend und dankbar die Hand, da ſie ihm nie vergeſſen konnten, was er in ſchweren Stunden einſt für ſie gethan.

So haben wir denn das Hauptſächlichſte aus dem Leben unſerer Lieblinge abgehandelt und können nun ſelbſt von unſern wohlwollenden Leſern Abſchied mehmen. Gehet hin und ſchauet ſelber, rufen wir ihnen am Ende unſers Buches zu, was Rügen für eine ſchöne Schöpfung Gottes iſt, und wenn Ihr keine ſo große Freude daran empfindet wie wir, wenn Ihr ſeine blauen Waſſer, ſeine weißen Kreidefelſen, ſeine Buchenwälder, Gräber und moosbewachſenen Denkſteine ſeht, ſo verzeiht uns, daß wir Euch be⸗

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