Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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verurſachte. Als er aber mit ſeiner Braut in den Wagen ſteigen wollte, um nach Saſſenitz zurückzukeh⸗ ren, ſagte ihm Gyſela, daß Gylfe im Fenſter liege und ihn und Hille in genauen Augenſchein nehme. Das war die ganze Verbindung, in die er ſchließlich mit ihr trat, und er that wohl daran, ſich nicht wei⸗ ter um ſie zu bemühen, denn die alle Tage böſer werdende Dame hätte ihn bitter beleidigt, wenn er ihr nahe gekommen wäre, da ſie ihn ſeit des Colo⸗ nel Caillard's Tode, den ſie allein der Rachſucht des Freundes des jungen Grafen zuſchrieb, noch viel mehr haßte als früher, und der Anblick der ſchönen Hille, die ſie übermäßig beneidete, nicht allein weil ſie ſchön war, ſondern auch weil ſie einen ſie anbetenden Ge⸗ liebten beſaß, ihr Blut ſo in Wallung gebracht hatte, daß Gyſela acht Tage darunter leiden mußte.

Am 30. September des Jahres 1815 fand die Hochzeitsfeierlichkeit des jungen Paares auf Pulitz ſtatt, denn Waldemar ſah eben ſo wenig wie Hille die Nothwendigkeit eines Aufſchubs ein, da durch die hochherzige Fürſorge des Grafen Brahe, wie ſich ſehr bald erwies, die ganze Ausſtattung des Herrenhauſes in Blankenau beſorgt worden war, ſobald er die Kunde von der Verbindung der beiden jungen Leute erhalten hatte.