der Höhe empor, 4
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Beglückten die phantaſtiſchen Formen der im blen⸗ dendſten Weiß erglänzenden Kreidefelſen mit ihren weichen Linien und dunklen Steinklüften ſo maleriſch dargeſtellt, nie hatte das friſche Grün der ſie krönen⸗ den Buchenwälder ſo fröhlich in ihr Auge gelacht; ſtumm vor Entzücken ſchauten alle im Boote Sitzen⸗ den nach den vorüberfliegenden Höhen hinauf, im Herzen es dankbar erkennend, daß ihnen der gütige Vater im Himmel ein ſo ſchönes Vaterland und Ei⸗ nem von ihnen einen ſo herrlichen Wirkungskreis in⸗ nerhalb dieſer Schönheiten gegeben hatte.
Als ſie nun aber Stubbenkammer hinter ſich ge⸗ laſſen hatten, die nackten Kreidefelſen mehr und mehr zurücktraten und dafür die dunkelgrünen Wände der hohen Ufer des nördlichen Jasmund's ihren vollen Sommerſchmuck entfalteten, da deutete ihnen Walde⸗ mar an, daß man ſich jetzt ſeiner und Hille's künfti⸗ ger Heimat nähere und Alle ſchauten ſchweigend nach radie ſich allmälig nach dem Meere abſenkte, aber in maleriſchen Geſtaltungen mit den Abhängen brſchmolz, an deren Fuße das felſige Ge⸗ röll der unnahbaren Küſte lagerte. Endlich hatten ſie die Gränze von Blankenau erreicht und Pieſing der Aeltere, der jetzt wieder das Steuer führte, lenkte das Boot in die ſichere Bucht in der Nähe der


