Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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Steintreppe, die der ämſige Verwalter von Blankenau

mit ſo vieler Mühe wie Umſicht zum Gebrauche d3

künftigen Beſitzers aufgebaut hatte.

Alle ſtiegen jetzt aus und kletterten nun langſam die Höhe hinan und kein Einziger befand ſich unter ihnen, der nicht bald von Allem, was er auf jedem

Schritte vorfand, entzückt geweſen wäre. Die ganze

Schöpfung des Grafen Brahe, vom Seeſtrande bis an die fernſten waldigen Gränzen des großen Gutes, ſtellte ſich als ein Meiſterſtück ländlichen Kunſtfleißes dar. Alles war neu, glänzend, wie im Frühlings⸗ ſchmuck ſeines Daſeins prangend. Als man ſich aber nun dem ſchönen Wohnhauſe näherte, die be⸗

quemen Räume deſſelben betrachtete und dann die

Stallungen mit den herrlichen Pferden, Kühen und ſonſtigen lebendigen Weſen in Augenſchein nahm, da befiel ſie Alle eine dankbare Rührung, denn Keiner von ihnen hatte ſich die Gabe des edlen Grafen ſo reich und vollſtändig vorgeſtellt

Höre einmal, Junge, ſagte der alte Schwede, Waldemar bei Seite ziehend,Du haſt wahrhaftig in den Glückstopf gegriffen bis an den Ellbogen, nein, was ſage ich, bis an die Schulter. Erſt⸗ haſt Du dieſe Hille gekapert, das ſchönſte und beſte Mädchen im ganzen Lande, und nun haſt Du noch dieſes Gut